GEORGE MOSLEY [Vocals, Guitar]


George, Du bist der vierte Gitarrist in nur zwei Jahren. Ein ganz schöner Verschleiß. Macht dir das nicht Angst, wenn du über deine Zukunft in der Band nachdenkst?

“Nee. Ich kann mich noch gut an die erste Session erinnern, Ich hab da sofort eine magische Stimmung gefühlt, als ich mein Effekt-Board ausgepackt hab. Delay, Flanger, Chorus, Wah-Wah, eben alles, was einen modernen Gitarren­sound ausmacht. Ich glaub, die anderen haben so was vorher noch nie gesehen. Barney stöpselt ja einfach nur seinen Bass ein und das war’s.”

Ein gutes Stichwort. Ein markantes Markenzeichen eurer Musik sind Power-Riffs und pumpende Bass-Läufe. Wie klappt das Zusammenspiel zwischen Barney und dir, rein musikalisch?

“Zusammenspiel? Das soll wohl n´Scherz sein! Bei den Proben vermasselt unter Garantie einer von uns beiden den Einsatz. Und rein tonal betrachtet lebt hier sowieso jeder in seiner ganz eigenen Welt. Bei den Konzerten bekommen wir das aber komischerweise immer ganz gut auf die Reihe. Naja, zumindest dann, wenn Barney nicht wieder mal total stoned ist und den Ablauf der Songs vermasselt.”

Stimmt es, dass du früher Roadie bei Status Quo warst?

“Darauf kannst du einen lassen, Mann. Aber nur für einen Tag. Danach hab ich mir geschworen, nur noch selbst auf der Bühne zu stehen. Ist echt ein Drecksjob, den ganzen Scheiß anderer Leute zu schleppen.”

Was hat es eigentlich mit deinem Spitzamen, John-Boy, auf sich?

“John-Boy?! Was soll’ n der Mist?! Das ist doch bestimmt wieder so ne Sch…idee von Barney. Den werd ich mir jetzt gleich mal vorknöpfen.”

Musikalische Wurzeln:
Cream, Deep Purple, DIO, Europe, Extreme, Led Zeppelin, Metallica, Mr. Big, Rainbow, Van Halen, Whitesnake

Equipment:
linke Hand, rechte Hand, Zunge, Zähne

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